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Doping im Radsport



1959-2006 Dopinghandel, Doping-Affairen

Die Darstellung der Affairen endet hier mit der Operacion puerto, die ab 2006 für Aufregung sorgte und bis heute nicht geklärt ist.

Weitere Affairen und Prozesse ließen den Radsport auch in den Folgejahren nicht zur Ruhe kommen. Am bekanntesten dürften die Ereignisse rund um die Blutbank Humanplasma in Wien sein. Daneben gab es in Italien eine Reihe von Razzien und staatsanwaltlichen Untersuchungen, die zum großen Teil noch nicht abgeschlossen sind. Auch aus Frankreich und Belgien gäbe es noch einiges zu berichten.

Die fehlende Aufarbeitung ist nicht vergessen, doch wann sie erfolgen kann, ist leider unklar.

 



Übersicht Prozesse

Viele Prozesse um Doping-Mittelbeschaffung und -verabreichung beutelten in den letzen Jahren den Radsport. Einige werden hier dargestellt.

"Oil for Drug"

Drogen- und Dopingrazzien sind in Italien nicht selten. 2004 fand die Operation "Oil for Drug" statt, durch die viele Dopingmittel sichergestellt werden konnten und zu einigen Anklagen führten.

Affaire Pots belges

Doping und Drogen, eine unheilvolle Verbindung wie es der jüngste Prozess in Frankreich wieder zeigte.

Béon-Affaire

Anfang Dezember 2002 fand in Rennes, Frankreich, ein Prozess statt, in dem den 12 Angeklagten umfangreiches Dealen mit etlichen Substanzen vorgeworfen wurde. Mit dabei noch aktive und ehemalige Profi-Radrennfahrer, Clubdirektoren und Sponsoren. Zu Beginn der Tour de France

COFIDIS - Affaire

Langsam aber stetig entwickelte sich die 'Cofidis-Affaire' ab Januar 2004 zu einem heftigen Dopingskandal, Endpunkt David Miller's EPO-Geständnis.

Festina - Affaire

Das bis zur Operacion Puerto 2006 für die Öffentlichkeit spektakulärste Dopingereignis der Radsportgeschichte ist sicherlich die Festina-Affaire. Die Erschütterungen, die davon ausgingen, sind heute noch zu spüren.

Landuyt/Museeuw - Affaire

Im September 2003 überschlugen sich die Radsport-Schlagzeilen: Johan Museeuw, belgisches Idol, Supermann aus Flandern, stand im Mittelpunkt von Dopingermittlungen. Eine Jahr später wurde er sanktioniert.

Operación Puerto

PDM-Affaire

1991 mußten alle Fahrer des Teams PDM die Tour de France wegen unklarer Krankheitsymptome aufgeben. Gerüchte sprachen schnell von Doping. 1995/1996 kam dann die ganze Wahrheit an den Tag.

Perpignan - Affaire

Am 29 Februar 2000 überraschen Polizisten bei einer Straßenkontrolle zwei Fahrer des Vélo-Clubs von Narbonne, die sich am Straßenrand eine intravenöse Spritze mit dem Pot belge gaben. Die „Affaire Perpignan“ begann.

Poitiers - Affaire

Im Mai 1998 bekam ein junger Amateurfahrer mitten im Rennen Herzjagen und hohes Fieber. Dem behandelten Arzt gesteht er, dass er einige Stunden vor dem Rennen eine intravenöse Injektion mit einem unbekannten Mittel erhalten habe. Er übergibt die Flasche, in der noch Reste sind: es handelte sich um den Pot belge. Umfangreiche Ermittlungen begannen.

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